Der Körper macht in der Pubertät durch Hormonumstellungen und Wachstumsschübe natürliche Veränderungen durch, die oft zu Gewichtsschwankungen führen. Abnehmen in der Pubertät sollte niemals durch strenge Diäten oder Kalorienzählen erfolgen, da der Körper viel Energie für das Wachstum und die Gehirnentwicklung benötigt. Stattdessen ist der Schlüssel zum Wohlfühlgewicht eine langfristige Umstellung auf nährstoffreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung, die Spaß macht.
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„Wenn nichts hilft und du nicht mehr weiter weißt…“
- Dein Teenager nascht heimlich?
- Heißhungerattacken sind an der Tagesordnung?
- Sport ist „total uncool“?
- Gemeinsame Mahlzeiten enden im Streit?
- Du machst dir ernsthafte Sorgen um die Gesundheit deines Kindes?
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Warum spielt mein Gewicht verrückt?
Vielleicht fühlst du dich gerade unwohl in deiner Haut. Das ist völlig normal. In der Pubertät verändert sich die Verteilung von Fett und Muskeln.
- Bei Mädchen: Der Körper lagert natürlich etwas mehr Fett an Hüften und Oberschenkeln an – das ist eine biologische Reserve für die spätere Fruchtbarkeit.
- Bei Jungs: Der Muskelaufbau beginnt oft erst später, was zu vorübergehenden „weicheren“ Phasen führen kann.
Wichtig: Wenn dein Lebensstil gesund ist, handelt es sich oft um sogenannten „Babyspeck“, der sich mit dem nächsten Wachstumsschub (in die Höhe) von ganz allein verwächst. Wenn dein Lebensstil nicht gesund ist, dann ist es Zeit etwas zu verändern.
5 Schritte zu einem starken Körper (statt Hungern)
Wer versucht zu hungern, signalisiert dem Körper „Notstand“. Die Folge: Der Stoffwechsel fährt runter und der Heißhunger kommt. Mach es lieber so:
Schlaf dich fit: Schlafmangel durcheinander bringt deine Hungerhormone (Ghrelin und Leptin). Wer müde ist, isst oft mehr Süßes.
Regelmäßig essen: Starte mit einem Frühstück. Wer Mahlzeiten auslässt, bekommt abends Heißhungerattacken.
Trinken checken: Softdrinks, Eistee und Energy-Drinks sind „flüssige Süßigkeiten“. Wasser oder ungesüßter Tee sind der einfachste Weg, unnötigen Zucker zu sparen.
Die „Sattmacher“-Formel: Versuche bei jeder Hauptmahlzeit, Gemüse und eine Proteinquelle (wie Joghurt, Ei, Fisch, Linsen) dabei zu haben. Das hält länger satt als reine Nudeln oder Toast.
Bewegung im Alltag: Du musst nicht ins Fitnessstudio. Fahre mit dem Rad zur Schule, geh tanzen oder spiel Fußball. Hauptsache, du kommst 60 Minuten am Tag etwas außer Puste.
Wenn du genau diese Tipps in die Praxis umsetzen willst hast und du schon ganz viel probiert hast, aber nichts funktioniert, schick deine Eltern in unseren Erfolgs Online Live Workshops: Abnehmen in der Pubertät.
Was dein Körper jetzt braucht (Power-Ups)
Dein Körper ist gerade eine Baustelle. Gib ihm das richtige Baumaterial:
| Nährstoff | Warum wichtig in der Pubertät? | Beste Quellen |
| Kalzium | Deine Knochen wachsen jetzt extrem schnell. | Joghurt, Käse, Brokkoli, Mineralwasser |
| Eisen | Wichtig für Blutbildung und gegen Müdigkeit (besonders bei Mädchen). | Fleisch, Haferflocken, Linsen, Spinat |
| Protein | Baustoff für Muskeln und Organe. | Eier, Quark, Fisch, Nüsse, Bohnen |
| Gesunde Fette | Wichtig für Hormone und Gehirnleistung. | Nüsse, Avocado, Olivenöl, Lachs |
Häufige Fragen (FAQ)
Darf ich Kohlenhydrate essen? Ja, unbedingt! Dein Gehirn braucht Glukose, um in der Schule lernen zu können. Wähle aber lieber „langsame“ Kohlenhydrate wie Vollkornbrot, Haferflocken oder Kartoffeln statt Weißbrot und Zucker.
Wie schnell kann ich abnehmen? In der Pubertät sollte das Gewicht eher gehalten werden, während du wächst (wodurch du automatisch schlanker wirst). Wenn du abnimmst, dann langsam: Mehr als 0,5 kg pro Woche ist meist nicht gesund und kann das Wachstum stören.
Wann sollte ich zum Arzt? Wenn du dich extrem unwohl fühlst, dein Gewicht plötzlich stark schwankt oder du das Gefühl hast, dass sich deine Gedanken nur noch ums Essen drehen. Ein Arzt kann checken, ob alles okay ist.
Fazit – Dein Schlüssel liegt im Rahmen, nicht im Druck
Dein Wert als Mensch hängt nicht von der Zahl auf der Waage ab. Konzentriere dich darauf, was dein Körper kann (laufen, denken, lachen, tanzen), nicht nur darauf, wie er aussieht. Ein gesunder Körper kommt durch gesunde Gewohnheiten, nicht durch Verzicht.
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Check beim Kinder un Jugendarzt: Ein wichtiger Schritt
Abschließend möchten wir Dich an folgendes erinnern: Bevor Du mit einem Abnehmprogramm beginnst, solltest Du mit dem Kinderarzt sprechen. Er oder sie kann Dich beraten was auf körperlicher Ebene zu beachten ist und dir individuelle Empfehlungen geben, basierend auf der Gesundheit und den Bedürfnissen Deines Kindes.
Passend zum Thema „Abnehmen in der Pubertät“: Höre auch unseren Podcast dazu:
Du kannst den Podcast „Abnehmen für Kinder“ auch auf Apple Podcasts oder auf Google Podcasts hören.
WARNUNG: Was du über dein übergewichtiges Kind in der Pubertät wissen solltest
Hast du Schwierigkeiten, deinem Kind das Abnehmen zu lernen?
- Du weißt nicht, wie du dein Kind zu mehr Bewegung motivieren kannst?
- Dein Kind wird wegen seines Gewichts schon gemobbt?
- Dein Kind liebt es zu essen und hört nicht damit auf?
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Hier kannst du mehr darüber erfahren:
Ich freue mich schon, dich dort begrüßen zu dürfen!
Tschüüüs, deine Verena!
PS: Hier geht es zu unserem umfangreichen Ratgeber „Abnehmen für Kinder“, wo du noch viele zusätzliche nützliche Tipps für deine Familie auf den Weg bekommst.

