Erinnerst du dich an deine eigene Pubertät? Das Telefon hing im Flur, um zehn war Ruhe, Süßes gab es am Wochenende, und draußen warst du, bis es dunkel wurde. Heute ist es kurz vor Mitternacht, unter der Bettdecke deines Kindes leuchtet noch das Handy, und auf dem Schreibtisch liegt die leere Chipspackung von der Tankstelle ums Eck.
Dann kommen die gut gemeinten Ratschläge: „Lass ihn halt mehr rausgehen.“ „Das wächst sich aus.“ „Kauf einfach keine Süßigkeiten mehr.“ Und du merkst: Das passt alles irgendwie nicht mehr. Du bildest dir das nicht ein. Diese Ratschläge stammen aus einer Welt, die es so nicht mehr gibt.
Teenager wachsen heute mit Problemen auf, die es früher nicht gab: Smartphone bis tief in die Nacht, Social Media als Dauervergleich, hochverarbeitetes Essen rund um die Uhr und kaum Alltagsbewegung. Klassische Ratschläge wie „weniger essen, mehr bewegen“ greifen da kaum. Wirksam ist, das Familiensystem an diesen Alltag anzupassen – am besten mit Fachleuten, die darauf spezialisiert sind.
Inhaltsverzeichnis
Welche Probleme haben Teenager heute, die es früher nicht gab?
Vor allem sechs: das Smartphone als Dauerbegleiter, Social Media mit suchtähnlicher Sogwirkung, hochverarbeitetes Essen als Normalfall, Snacks auf Knopfdruck, Bewegungsmangel und Familien, die selbst im Dauerstress stecken. Keines dieser Probleme ist allein schuld am Übergewicht eines Kindes. Aber zusammen bilden sie einen Alltag, für den es kein Vorbild gibt – weder in deiner eigenen Kindheit noch in den Ratgebern von früher.
Das Smartphone: von „gibt’s nicht“ zu fünf Stunden täglich
Das erste iPhone kam 2007 auf den Markt. Wer heute 40 oder 50 ist, hat seine gesamte Jugend ohne Smartphone erlebt. Für die Kinder von heute ist das Gerät dagegen selbstverständlich – und die Nutzungszeit steigt rasant.
Fünf Stunden am Handy sind fünf Stunden im Sitzen, oft mit Snack in der Hand, und häufig auf Kosten des Schlafs. Die Zahlen stammen aus der österreichischen Schülerinnen- und Schülerbefragung, die im Auftrag des Gesundheitsministeriums durchgeführt wird (Quelle: HBSC-Factsheet Smartphone-Nutzung, Stand Oktober 2025). Dazu kommt: Selbst angegebene Handyzeiten sind laut den Autorinnen eher zu niedrig als zu hoch.
Social Media: Dauerkontakt und suchtähnliche Nutzung
Problematisch wird es dort, wo Jugendliche nicht mehr aufhören können. Die WHO Europa hat dafür knapp 280.000 Jugendliche in 44 Ländern befragt: Der Anteil mit problematischer, suchtähnlicher Social-Media-Nutzung stieg von 7 % im Jahr 2018 auf 11 % im Jahr 2022, bei Mädchen sogar auf 13 %. Mehr als ein Drittel (36 %) gab an, ständig online mit Freundinnen und Freunden in Kontakt zu sein (Quelle: WHO Europa, HBSC-Studie, 2024).
„Ständig online“ heißt: Es gibt keinen Feierabend mehr. Der Streit aus der Klasse, der Vergleich mit gefilterten Körpern, die Gruppenchat-Nachricht um 23 Uhr – all das kommt mit nach Hause und ins Bett. In Österreich nutzen laut Jugend-Internet-Monitor 2026 schon 82 % der 11- bis 17-Jährigen WhatsApp und 94 % KI-Chatbots (Quelle: Saferinternet.at, 2026). Das heißt auch: Dein Kind fragt Ernährungsfragen womöglich eher ChatGPT als dich. Wie die stille Dauerbeschallung mit Essen zusammenhängt, liest du im Artikel über Langeweile, Handy und Übergewicht bei Teenagern.
Hochverarbeitetes Essen ist zum Normalfall geworden
Für Österreich gibt es keine exakt vergleichbare Zahl, die Richtung ist aber in ganz Europa dieselbe (Quelle: Wang et al., 2021, PubMed). Fertiggerichte, Snacks und Süßgetränke sind billig, überall verfügbar und so entwickelt, dass man schwer aufhören kann. Ein Teenager mit Taschengeld und Lieferdienst-App muss heute niemanden mehr fragen. Warum auch „Light“ und „Zero“ das Problem nicht lösen, erklärt der Beitrag über Light-Produkte und Süßstoffe bei Teenagern.
Bewegung findet vor allem am Bildschirm statt
81 % der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren bewegen sich weltweit weniger, als die WHO empfiehlt (Quelle: WHO, Faktenblatt Bewegung, Daten 2019). Treffpunkt ist nicht mehr der Park, sondern der Chat. Das ist kein Charakterfehler deines Kindes. Die Umgebung hat sich verändert.
Was das für das Gewicht bedeutet
Die Folgen sieht man in den Zahlen. Weltweit ist der Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher zwischen 5 und 19 Jahren von 8 % im Jahr 1990 auf 20 % im Jahr 2022 gestiegen (Quelle: WHO, Stand 2022). In Österreich stieg der Anteil der 11- bis 17-jährigen Schülerinnen mit Übergewicht oder Adipositas von 11 % (2010) auf 17 % (2021/22), bei den Burschen von 18 % auf 25 % (Quelle: Gesundheit Österreich GmbH, HBSC-Factsheet Gewichtsstatus, 2021/22). Weil die Jugendlichen Größe und Gewicht selbst angeben, liegen die echten Werte laut den Autorinnen wahrscheinlich noch höher.
Wenn du dich gerade ertappt fühlst: Du hast nichts falsch gemacht, weil dein Kind am Handy hängt oder lieber Chips als Karotten isst. Du erziehst ein Kind in einer Welt, auf die dich niemand vorbereitet hat. Das ist keine Schuld, sondern eine neue Aufgabe.
Was ist an der Pubertät heute anders als in den 1990ern?
Fast alles, was den Alltag rund ums Essen, Bewegen und Schlafen bestimmt. Die Hormone sind dieselben wie bei dir damals. Die Umgebung, in der sie wirken, ist eine völlig andere.
Für dich als Mutter oder Vater heißt das: Deine eigene Jugend taugt nur noch bedingt als Kompass. „Bei mir hat es doch auch funktioniert“ stimmt – für die linke Spalte. Dein Kind lebt in der rechten. Darum ist es auch kein Zufall, dass der alte Satz „Das verwächst sich in der Pubertät“ heute so oft danebenliegt. Warum, steht ausführlich im Beitrag zum Mythos „Das wächst sich aus“.
Warum helfen die alten Ratschläge bei Übergewicht nicht mehr?
Weil sie beim Kind ansetzen, das Problem aber im Alltag rund um das Kind steckt. „Iss weniger, beweg dich mehr“ klingt logisch. Es hilft nur nicht, wenn das Handy um Mitternacht noch leuchtet, der Kühlschrank voller Snacks ist und am Esstisch jede Mahlzeit zur Verhandlung wird.
- „Verbiete einfach die Süßigkeiten.“ Funktioniert in einer Welt, in der es Süßes nur daheim gibt. Heute kauft dein Teenager auf dem Schulweg, was zu Hause fehlt.
- „Schick ihn in einen Sportverein.“ Gut gemeint. Aber ein Training pro Woche gleicht fünf Stunden Handy am Tag nicht aus, und viele Teenager mit Übergewicht schämen sich im Verein.
- „Red halt mit deinem Kind übers Gewicht.“ Gerade das kann nach hinten losgehen: Gespräche über das Gewicht hängen in Studien eher mit mehr Diät-Verhalten zusammen, nicht mit weniger.
- „Das ist nur eine Phase.“ Eine Phase endet von selbst. Ein Alltag mit Dauer-Snack und Dauer-Screen endet nicht von selbst.
Das eigentliche Problem ist selten fehlendes Wissen. Viele Eltern, die zu mir kommen, wissen genau, was gesund ist. Was fehlt, ist ein Weg, dieses Wissen im echten Familienalltag umzusetzen, ohne dass es täglich kracht. Den Unterschied zwischen Wissen und Umsetzung habe ich im Beitrag Wissen oder Umsetzung – woran es in Familien wirklich scheitert genauer beschrieben.
Warum fühlen sich Eltern auch beim Arzt oft allein gelassen?
Weil Übergewicht im Familienalltag in der ärztlichen Ausbildung kaum vorkommt – und weil im Kassentermin keine Zeit bleibt, einen Familienalltag umzubauen. Das ist kein Vorwurf an Ärztinnen und Ärzte. Es ist ein Systemproblem.
Für den deutschsprachigen Raum gibt es keine vergleichbar genaue Zählung. Eine systematische Übersichtsarbeit über 24 Studien aus verschiedenen Ländern kam aber zum selben Schluss: Ernährung kommt in der ärztlichen Ausbildung zu kurz, unabhängig von Land und Studienjahr. Das schwächt Wissen, Fähigkeiten und Selbstvertrauen der angehenden Ärztinnen und Ärzte bei Ernährungsfragen (Quelle: Crowley, Ball & Hiddink, Lancet Planetary Health, 2019). Die Studie von Butsch und Kolleg:innen findest du frei zugänglich im Volltext (Quelle: Butsch et al., 2020, PubMed Central).
Dazu kommt die Zeit: Wer vor 20 oder 30 Jahren Medizin studiert hat, hat in einer Welt ohne Smartphone, TikTok und Lieferdienst-Apps gelernt. Über Bildschirmzeit, Social-Media-Druck oder die Frage, wie man mit einem Teenager ohne Streit über Essen spricht, stand damals schlicht nichts im Lehrbuch. Und selbst die engagierteste Kinderärztin kann in einem 10-Minuten-Termin keinen Familienalltag umbauen.
Genau diese Lücke beschreiben Eltern in meinen Gesprächen immer wieder. Der Rat aus der Praxis lautet fast immer gleich: „Weniger essen, mehr Sport.“ Das klingt logisch, ist aber kein Plan – und „weniger essen“ kann in der Pubertät sogar nach hinten losgehen, wie der Beitrag zum Kalorienbedarf in der Pubertät zeigt. Denn dann stehst du daheim in der Küche und weißt nicht, wie du das deinem Kind mit 13 beibringen sollst, ohne dass die Tür knallt. Wie bringst du es zum Sport, wenn es sich im Turnunterricht schämt? Und wie soll es weniger essen, wenn die Tankstelle ums Eck bis Mitternacht offen hat? Medizinische Abklärung und Alltagsbegleitung sind zwei verschiedene Aufgaben – und beide sind wichtig.
Warum lohnt es sich, Fachleute für Familien von heute an Bord zu holen?
Weil du dann nicht mit Ratschlägen aus den 1990ern gegen die Probleme von 2026 antrittst. Fachleute, die täglich mit genau diesen Familien arbeiten, kennen die typischen Stolpersteine und die Abkürzungen – und können dir viel Versuch und Irrtum ersparen.
Bei HipTeens arbeiten wir seit über sechs Jahren mit Hunderten Familien genau in diesem Spannungsfeld: Teenager mit Handy, Snacks ums Eck und wenig Lust auf Bewegung, Eltern mit Job, schlechtem Gewissen und dem Wunsch, dass es endlich ohne Streit geht. Was wir dabei gelernt haben, steckt in unserem Ansatz:
- Wir arbeiten mit dir, nicht mit deinem Kind. Dein Teenager muss nicht „mitmachen wollen“. Du veränderst das System – das schafft die Grundlage dafür, dass sich auch das Verhalten deines Kindes verändern kann. Warum das so gut funktioniert, erkläre ich in Warum ich nicht mit Teenagern arbeite.
- Wir setzen dort an, wo die neuen Probleme entstehen. Handy-Regeln, die ohne Machtkampf halten. Ein Snack-Umfeld, das nicht auf Verboten beruht. Bewegung, die sich für dein Kind nicht peinlich anfühlt.
- Keine Diät, kein Kalorienzählen, kein Wiegen. Sondern ein Familien-System-Update in drei Bereichen: Kommunikation, Essroutinen und Bewegung.
- Du bist nicht allein. Live-Abende mit mir, Fragen beantworte ich direkt, und du bist in einer Gemeinschaft von Eltern, die dasselbe erleben. Kein Ratgeber im Regal, der verstaubt, sondern Begleitung, die dranbleibt.
Ehrlich gerechnet: Du kannst die Antworten auch selbst zusammensuchen – in Foren, auf Instagram, in Büchern, die für die linke Spalte geschrieben wurden. Das kostet dich vor allem eines: Zeit. Und Zeit ist in der Pubertät knapp, weil sich Gewohnheiten jetzt festigen. Mit Begleitung weißt du schneller, was bei euch wirkt, du probierst weniger umsonst aus, und der Weg wird für dich als Elternteil deutlich leichter.
Die Probleme deines Kindes sind neu. Deine Lösung sollte es auch sein.
In der „Familien-Wende“ zeige ich dir in zwölf Wochen, wie du euer Familiensystem an den Alltag von heute anpasst – mit Live-Abenden, konkreten Werkzeugen und einer Community von Eltern, die genau dort stehen, wo du jetzt stehst.
Was kannst du heute schon selbst tun?
Fang mit einer einzigen Stellschraube an, nicht mit allen gleichzeitig. Diese vier funktionieren in den meisten Familien als erster Schritt:
- Eine Handy-Ladestation außerhalb der Kinderzimmer. Für die ganze Familie, auch für dich. Dann ist es keine Strafe, sondern eine Familienregel. Schlaf ist einer der unterschätztesten Hebel beim Gewicht.
- Das Snack-Umfeld ändern statt zu verbieten. Was daheim griffbereit liegt, wird gegessen. Leg Obst, Nüsse und Gemüsesticks dorthin, wo bisher die Chips lagen, ohne darüber eine Rede zu halten.
- Eine gemeinsame Mahlzeit pro Tag ohne Bildschirm. Nicht perfekt, nicht immer warm gekocht, aber gemeinsam. Und am Tisch wird nicht übers Gewicht geredet.
- Bewegung, die nicht nach Sport aussieht. Gemeinsam spazieren, mit dem Rad zur Schule, ein Workout-Video im Wohnzimmer. Ideen ohne Peinlichkeitsfaktor findest du im Beitrag über Sport für übergewichtige Teenager.
Wenn du merkst, dass du allein immer wieder an denselben Stellen hängen bleibst, ist das kein Zeichen von Schwäche. Es ist das ganz normale Ergebnis, wenn man mit Werkzeugen von gestern an Problemen von heute arbeitet.
Bitte genau hinschauen: Wenn dein Teenager Mahlzeiten komplett auslässt, sich nach dem Essen übergibt, exzessiv Sport treibt oder sich trotz gesundem Gewicht als viel zu dick empfindet, gehört das in professionelle Hände. Bitte sprich mit eurer Kinderärztin oder einem Kinder- und Jugendpsychologen. Für Jugendliche in Österreich gibt es außerdem 147 Rat auf Draht, rund um die Uhr, kostenlos und anonym. Mehr dazu im Beitrag Angst vor Essstörung beim Abnehmen.
Häufige Fragen
Warum sind heute so viele Kinder und Jugendliche übergewichtig?
Weil sich ihr Alltag grundlegend verändert hat: mehr Zeit am Bildschirm, weniger Alltagsbewegung, hochverarbeitete Snacks rund um die Uhr und weniger gemeinsame Mahlzeiten. Weltweit ist der Anteil übergewichtiger 5- bis 19-Jähriger laut WHO von 8 % (1990) auf 20 % (2022) gestiegen. Es liegt also nicht an einzelnen Kindern, sondern an der Umgebung, in der sie aufwachsen.
Was ist an der Pubertät heute anders als früher?
Die Hormone sind dieselben, die Umgebung ist eine völlig andere. Teenager haben heute das Smartphone bis spät in der Nacht dabei, vergleichen sich auf Social Media mit unzähligen gefilterten Körpern und können sich jederzeit Snacks besorgen. In Österreich nutzten 2021/22 bereits 38 % der Schülerinnen und Schüler ihr Smartphone fünf Stunden oder länger pro Tag.
Wie viele Stunden am Handy sind für Jugendliche normal?
Eine feste Grenze, die für alle passt, gibt es nicht. Laut österreichischer HBSC-Studie nutzten 2021/22 etwa 32 % der 13-Jährigen und 47 % der 15-Jährigen ihr Smartphone fünf Stunden oder mehr am Tag. Wichtiger als eine exakte Minutenzahl ist, dass das Handy Schlaf, Bewegung und gemeinsame Mahlzeiten nicht verdrängt.
Macht Social Media dick?
Social Media allein macht nicht dick, verstärkt aber mehrere Risikofaktoren gleichzeitig: langes Sitzen, nebenbei Snacken, späteres Einschlafen und den Vergleich mit unrealistischen Körpern. Die WHO Europa beobachtet zudem, dass problematische, suchtähnliche Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen von 7 % (2018) auf 11 % (2022) gestiegen ist.
Kann der Kinderarzt bei Übergewicht helfen?
Ja, für alles Medizinische: Blutwerte, Ursachen abklären, mögliche Folgeerkrankungen erkennen. Für die Umsetzung im Familienalltag bleibt in einem Kassentermin aber meist kaum Zeit, und Studien zeigen, dass Ernährung und Adipositas in der ärztlichen Ausbildung nur wenig Raum bekommen. Sinnvoll ist deshalb beides: ärztliche Abklärung und eine Begleitung für den Alltag.
Wächst sich Übergewicht in der Pubertät aus?
Darauf solltest du dich nicht verlassen. Der Wachstumsschub kann das Gewicht optisch eine Zeit lang ausgleichen, aber die Gewohnheiten dahinter bleiben bestehen und festigen sich gerade in der Pubertät. Je früher sich der Familienalltag verändert, desto leichter fällt es deinem Kind.
Ab wann sollte ich mir als Elternteil Hilfe holen?
Spätestens dann, wenn Essen und Gewicht bei euch regelmäßig zu Streit führen oder du merkst, dass deine Versuche ins Leere laufen. Hilfe zu holen ist kein Eingeständnis von Versagen, sondern eine Abkürzung. Bei Anzeichen einer Essstörung gehört die Frage immer zuerst zur Kinderärztin oder zu einem Kinder- und Jugendpsychologen.
Was ist HipTeens und für wen ist es geeignet?
HipTeens ist ein Online-Coaching für Eltern von Kindern und Teenagern zwischen 8 und 16 Jahren mit Übergewicht. Es ist kein Abnehmprogramm für Kinder, sondern begleitet die Eltern dabei, Kommunikation, Essroutinen und Bewegung im Familienalltag zu verändern. Das Kind muss dafür nicht aktiv mitmachen.

